{"id":1360,"date":"2012-06-30T12:08:39","date_gmt":"2012-06-30T10:08:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ms-sydney.ch\/?p=1360"},"modified":"2012-06-30T21:47:08","modified_gmt":"2012-06-30T19:47:08","slug":"ferientorn-2012-woche-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/?p=1360","title":{"rendered":"Ferient\u00f6rn 2012 \/ Woche 3"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/DSC01686.jpg\" rel=\"prettyPhoto[1]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-1361 alignleft\" title=\"MS Sydney in Parroy\" src=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/DSC01686-150x150.jpg\" alt=\"MS Sydney in Parroy\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Heute Samstag sind wir schon wieder von der Sonne geweckt worden. Eigentlich war f\u00fcr heute ein Ruhetag geplant. Auf Grund des tollen Wetters haben wir uns aber entschlossen, dieses f\u00fcr unsere Weiterfahrt zu nutzen. Es macht doch auch wieder mal so richtig Spass, bei Sonne und in kurzen Hosen durch die Kan\u00e4le und Schleusen zu fahren. So haben wir um 10.30 Uhr Nancy verlassen und sind um 17.45 Uhr in Parroy, einem kleinen Hafen mit Campingplatz im Gr\u00fcnen, eingetroffen. Ein wirklich tolles Pl\u00e4tzchen, welches wir nur empfehlen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/DSC01705.jpg\" rel=\"prettyPhoto[1]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1364\" title=\"MS Sydney in Schleuse mit stolzem Yachtbesitzer\" src=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/DSC01705-150x150.jpg\" alt=\"MS Sydney in Schleuse mit stolzem Yachtbesitzer\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Wir haben auf dieser Reise noch nirgends so ruhig geschlafen wie diese Nacht auf heute Sonntag. W\u00e4hrend wir gem\u00fctlich am Fr\u00fchst\u00fcck sassen, ist bereits ein grosser Frachter an uns vorbei gefahren. Wir haben diesen schon gestern bei 2 Schleusen vor uns gehabt und sahen daher keine Eile, um von diesem tollen Platz los zu kommen. Zumal dieses grosse Schiff immer lange braucht, bis es in die kleinen Schleusen einfahren kann. Um 8.45 Uhr sind wir dann bei leicht bew\u00f6lktem Himmel losgefahren und konnten wieder fast alle Schleusen alleine passieren. Die letzten 2 Schleusen hat uns eine tolle Motoryacht aus Dillingen begleitet. Was haben wir daraus gelernt? Nicht nur einzelne Mietbootfahrer sollten einen Schleusenkurs besuchen, sondern auch einzelne stolze Yachtbesitzer. Die einzelnen Knalle beim &#8222;Mauerkontakt&#8220; haben uns richtig weh getan. Den gem\u00fctlich auf seinem Stuhl sitzenden Yachtbesitzer scheint dies nicht gest\u00f6rt zu haben.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/DSC01713.jpg\" rel=\"prettyPhoto[1]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1366\" title=\"MS Sydney im Hafen von Niderviller\" src=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/DSC01713-150x150.jpg\" alt=\"MS Sydney im Hafen von Niderviller\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Gem\u00e4ss Handbuch: &#8222;Urig-gem\u00fctlicher Hafen mit Wasser und Strom&#8220;. Da wir dieses Jahr bewusst noch nie besuchte Hafen anfahren wollten, haben wir uns f\u00fcr den Hafen Port d&#8217;Altmuhle\u00a0 von Niderviller entschieden. Das einzige, was aus dem Hafenbeschrieb gestimmt hat, war das Wasser. Es kam von oben und war von heftigen Windb\u00f6en begleitet. Egal, wir haben ja uns und ein tolles Schiff. So konnten wir den Abend trotzdem so richtig mit feinem Essen, Lesen und Kartenspielen geniessen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/DSC01731.jpg\" rel=\"prettyPhoto[1]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1371\" title=\"MS Sydney im Tunnel von Arzviller\" src=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/DSC01731-150x150.jpg\" alt=\"MS Sydney im Tunnel von Arzviller\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Nach einer richtigen Regennacht sind wir am Montagmorgen bereits um 08.10 Uhr losgefahren. Wir wollten die 2 Tunnel vor dem Frachter durchfahren, welcher verd\u00e4chtig nahe der Tunneleinfahrt stand. Die zwei Tunnels von 475 Metern und 2&#8217;306 Metern sind doch jedes Mal eine echte Herausforderung an den Kapit\u00e4n. Teilweise sind l\u00e4ngere Abschnitte sehr dunkel und es ist schwer, die Spur zu halten. Nach dem Absenken der Wanne des Schiffshebewerkes Arzviller haben wir uns entschlossen, in Lutzelbourg eine Rast einzulegen und die F\u00fcsse etwas zu vertreten. Wir sind zu einem nahegelegenen Schleusenhaus und anschliessend durch das tolle St\u00e4dtchen marschiert. Bei einem kleinen Ap\u00e9roimbiss haben wir uns f\u00fcr die Weiterfahrt gest\u00e4rkt. In der Zwischenzeit hat sich ein Frachter gen\u00e4hert, welchen wir wohl oder \u00fcbel passieren lassen mussten. Somit war f\u00fcr uns klar, dass wir nur noch rund 5 km\/Std. fahren konnten und vor jeder Schleuse rund 20 Minuten warten mussten. Diese grossen K\u00e4hne brauchen einfach etwas l\u00e4nger, um die Schleusen zu passieren.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/DSC01825.jpg\" rel=\"prettyPhoto[1]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1367\" title=\"MS Sydney trifft auf MS demi sec\" src=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/DSC01825-150x150.jpg\" alt=\"MS Sydney trifft auf MS demi sec\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Kurz vor unserem Tagesziel Saverne kam uns ein Schiff aus der Schleuse entgegen. Es waren unsere Schifferkollegen Susan und Hugo mit ihrer &#8222;demi sec&#8220;.\u00a0 Wir kennen diese zwei aus dem Schleusenschifferklub und haben schon einige tolle Stunden mit ihnen erlebt. Sie informieren uns, dass sie nun f\u00fcr 2 Monate unterwegs sind. (Wie uns das interessieren w\u00fcrde ;-)). Wir w\u00fcnschten uns gegenseitig eine tolle Weiterfahrt und verabschiedeten uns, da bereits die Schleusen in beide Richtungen auf gr\u00fcn standen. Den Abend verbrachten wir mit feinem Essen in der Taverne Katz und anschliessend bei einer tollen Abendstimmung im Hafen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/DSC01927.jpg\" rel=\"prettyPhoto[1]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1368\" title=\"MS Sydney in Strasbourg\" src=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/DSC01927-150x150.jpg\" alt=\"MS Sydney in Strasbourg\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Am Dienstag ist Astrid bereits um 07.15 Uhr zum B\u00e4cker gegangen und hat uns mit frischen Baguettes verw\u00f6hnt. Als wir bereits um 8.15 Uhr losgefahren sind, hat sich uns ein Mietboot mit einer Besatzung aus Tschechien angeh\u00e4ngt. Das kann ja heiter werden, dachten wir gemeinsam. Bereits die zweite Schleuse pr\u00e4sentierte sich mit zwei Rotlichter \u00fcbereinander, was eigentlich bedeutet &#8222;Ausser Betrieb&#8220;. Auf Astrids Anruf per Notrufs\u00e4ule, bekam sie die Antwort, dass in 10 Minuten jemand da sei. Waren wohl franz\u00f6sische Minuten gemeint. Die Unterst\u00fctzung stand bereits nach 5 Minuten vor Ort und wir konnten weiter fahren. Die Tschechen haben sich als ganz passable Schleuser entpuppt. Es waren Total 6 Personen auf dem Schiff und jede(r) scheint eine genau zugeteilte Aufgabe zu haben. Ab ca. 11.00 Uhr muss die K\u00fcche in Betrieb gewesen sein. Der Duft liess uns in jeder Schleuse das Wasser im Munde zusammen laufen. Als wir uns kurz nach 12.00 Uhr von ihnen verabschiedet haben, haben wir und gegenseitig gewunken, als wenn langj\u00e4hrige Freunde verabschiedet w\u00fcrden. Um ca. 17.00 Uhr sind wir in unserem heutigen Hafen des Plaisance Club de Strasbourg eingetroffen. Dieser wird gem\u00e4ss Hafenmeister scheinbar noch in diesem Oktober aufgehoben, da die Stadt das Areal anderweitig nutzen will. Wo es den Hafen hinzieht, weiss man scheinbar noch nicht. Nach einem feinen Nachtessen an Bord sind wir noch in die Stadt gelaufen und haben eine feine Cr\u00eape genossen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/DSC01938.jpg\" rel=\"prettyPhoto[1]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-1369\" title=\"MS Sydney auf dem Rh\u00f4ne - Rhein Kanal\" src=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/DSC01938-150x150.jpg\" alt=\"MS Sydney auf dem Rh\u00f4ne - Rhein Kanal\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Am Mittwoch bin ich zuerst schnell in den nahe gelegenen Supermarkt gelaufen, um unsere notd\u00fcrftigsten Vorr\u00e4te wieder aufzustocken. Nach gem\u00fctlichem Fr\u00fchst\u00fcck sind wir bei Sonne durch den Canal du Rh\u00f4ne au Rhin bis nach Boofzheim gefahren. Eine wirklich tolle Fahrt durch die teilweise echt dunklen Baumalleen. Den Nachmittag verbrachten wir mit Faulenzen, Putz- und Malerarbeiten. Am Abend sind wir mit dem Fahrrad ins Restaurant &#8222;Le Burehof&#8220; in das Dorf gefahren. Dieses Restaurant k\u00f6nnen wir bestens empfehlen.<\/p>\n<p>Am Donnerstag hiess es nun definitiv den Kan\u00e4len Lebewohl zu sagen. Wir sind nach rund 6 Kilometern und 2 Schleusen bei Rhinau in den Rhein gefahren. Astrid ist echt aufgebl\u00fcht. Endlich ist das endlose Schleusen vorbei und etwas Zeit da, um das Schiff so richtig zu waschen. Eine Wartezeit von 1 Stunde vor der Schleuse Marckholsheim habe ich zum Baden im Rhein genutzt. Ist doch das Wasser nicht mehr wie bei unserer Talfahrt vor 2 Wochen durch den Sand braun gef\u00e4rbt, sondern erscheint in einem sauberen gr\u00fcn. Gegen 16.30 Uhr sind wir in Breisach eingetroffen und haben den Abend bis sp\u00e4t in die Nacht auf dem 8-er Deck verbracht. F\u00fcr uns nicht ganz verst\u00e4ndlich war, dass die Hupkonzerte w\u00e4hrend des EM Spiels Deutschland gegen Italien immer leiser wurden, ja sogar ganz verstummt sind.<\/p>\n<p>An unserem letzten Ferientag hat uns massiver Regen geweckt. Mehrere Gewitter mit vielen Blitzen zogen wohl gleichzeitig \u00fcber Breisach hinweg. Wir haben uns entschlossen auf den Weg zum B\u00e4cker zu verzichten und unsere Frischbackbr\u00f6tchen im Backofen zu machen. Diese haben auch fein geschmeckt, sodass wir dann so gegen 09.15 Uhr losgefahren sind. Bereits bei der ersten Schleuse Vogelgr\u00fcn mussten wir fast eine Stunde warten, weil bereits ein Frachter in die Schleuse gefahren war. Anschliessend konnten wir bei den noch verbleibenden Schleusen jeweils direkt einfahren. Auf Grund der starken Str\u00f6mung fuhren wir die rund 45 Kilometer mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von rund 6.5 Kilometern pro Stunde. Wir fuhren kurz vor 17.00 Uhr in unseren Heimathafen Kembs ein und wurden sofort von einigen Anwesenden herzlich begr\u00fcsst. Danke, hat uns echt Freude gemacht. Den Ferienabschluss haben wir mit einem feinen Nachtessen im Hafenrestaurant &#8222;La P\u00e9niche&#8220; gefeiert. Die Zeit ist wieder viel zu schnell vergangen und auch die Regentage anfangs der Ferien konnten uns die Stimmung nicht vermiesen.<\/p>\n<p>Ein echt toller Urlaub ist nun vorbei und wir freuen uns schon heute auf unsere n\u00e4chsten T\u00f6rns.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute Samstag sind wir schon wieder von der Sonne geweckt worden. Eigentlich war f\u00fcr heute ein Ruhetag geplant. Auf Grund des tollen Wetters haben wir uns aber entschlossen, dieses f\u00fcr unsere Weiterfahrt zu nutzen. 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