{"id":2318,"date":"2013-06-25T18:07:11","date_gmt":"2013-06-25T16:07:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ms-sydney.ch\/?p=2318"},"modified":"2013-11-10T00:05:52","modified_gmt":"2013-11-09T22:05:52","slug":"ferien-2013-woche-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/?p=2318","title":{"rendered":"Ferien 2013 &#8211; Woche 2"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC05119.jpg\" rel=\"prettyPhoto[1]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-2306\" alt=\"VNF Monteur\" src=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC05119-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC05130.jpg\" rel=\"prettyPhoto[1]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-2307\" alt=\"Stimmungsbild\" src=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC05130-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>In der Nacht auf Montag hat es etwas geregnet. Auch bei meiner Abfahrt um 8.45 Uhr begleitete mich leichter Nieselregen. Die Fahrt konnte ich jedoch ohne jegliche Wartezeit durch das herrliche Waldgebiet am Canal des Vosges geniessen. Bei einer Schleuse war gerade ein Mechaniker mit Unterhaltsarbeiten besch\u00e4ftigt. Scheinbar laufen die Blinklichter nicht, jedoch die dazugeh\u00f6renden Schleusen funktionieren einwandfrei. Einmal kreuzte mich eine kleine Peniche, welche zur Begr\u00fcssung die Schiffsglocke l\u00e4utete. Um 14.00 Uhr legte ich im Hafen von Charmes bei einem heftigen Wolkenbruch, welcher mich bereits in der letzten Schleuse begr\u00fcsst hat, an. Ein kleines und hektisches St\u00e4dtchen, welches einiges an Geschichte zu bieten hat. Beim Hafen war ebenfalls der Standplatz f\u00fcr die Camper, welcher von etwa 40 G\u00e4sten aus ganz Europa benutzt wurde.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC05168.jpg\" rel=\"prettyPhoto[1]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-2329\" alt=\"Moseluebergang\" src=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC05168-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Am Dienstag bin ich fr\u00fch ins Dorf marschiert, da ich gestern bei meiner Besichtigung von Charmes einen B\u00e4ckersladen gesehen habe. Das Baguette kostete ganze EUR 0.92, war noch warm und schmeckte ausgezeichnet. Um 8.45 Uhr bin ich losgeschippert und hoffte, dass auch diesmal die Schleusen vor 9.00 Uhr in Betrieb sind. Offizieller Schleusenstart auf dieser Route ist 9.00 Uhr. Aber hier scheint auch eine karrieremachender VNF Mitarbeiter am Werk zu sein. Die Schleusen waren alle f\u00fcr mich bereit, bis es nach den ersten 8 Schleusen einen kleinen Stau gab. Ich war zwar noch immer alleine in Richtung \u00c9pinal unterwegs aber in der Gegenrichtung war Einiges los. Auf einmal kamen da 3 Kiesfrachter, welche auf Grund ihrer Gr\u00f6sse langsamer als wir in und aus den Schleusen fahren konnten. Danach noch ein Wohnschiff &#8222;Culiver&#8220; mit Heimathafen San Diego. Bei einigen Schleusen musste ich feststellen, dass die Leitern an welchen ich die Sydney festmachen wollte, nur noch d\u00fcrftig halten und so wohl kaum ihrem Sinne entsprechen. So habe ich die Leiter an der Sydney angemacht. Aufgepasst!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC05179.jpg\" rel=\"prettyPhoto[1]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-2331\" alt=\"Epinal\" src=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC05179-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Nach der letzten Schleuse f\u00fcr heute folgte ein 3 km langer Kanal ohne Schleusen (welch Luxus) bis man im Hafen von \u00c9pinal ankommt. Der Hagen liegt zentral und kann gut als Basis f\u00fcr ausgedehnte Stadtspazierg\u00e4nge genutzt werden. Dies nutzte ich um die wichtigsten Vorr\u00e4te aufzuf\u00fcllen. Nat\u00fcrlich habe ich auch die Stadt inspiziert und einen feinen Kaffee genossen. Die Strassenkaffees haben nur wenige Tische draussen aufgestellt, da immer wieder ein kurzer Regenschauer einen Besuch abhielt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC05183.jpg\" rel=\"prettyPhoto[1]\"><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-2350\" alt=\"Nebel in Epinal\" src=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC05183-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Am Mittwoch bin ich fr\u00fch aufgewacht. Hatte ich tats\u00e4chlich 4 Monate geschlafen? Der Nebel lag im Hafen wie im Sp\u00e4therbst. Heute lag eine Schleusentreppe mit 14 Schleusen dicht hintereinander. Ich habe dem Hafenmeister gesagt, dass ich so um 8.00 Uhr losfahren wollte. Er meinte, dies sei zu fr\u00fch, da die Schleusen offiziell um 9.00 Uhr \u00f6ffnen und da wir hier in Frankreich seien, k\u00f6nne es gut auch 9.15 Uhr werden. Er hatte sich get\u00e4uscht. Um 8.15 schipperte ich Richtung erste Schleuse, welche ich rund eine halbe Stunde sp\u00e4ter erreichte. Das rote Licht ging genau um 8.55 Uhr an und die Schleuse \u00f6ffnete sich (fast) p\u00fcnktlich um 9.05 Uhr. Im Handbuch steht, dass man f\u00fcr die Schleusentreppe mit rund 3.5 Stunden rechnen muss. Ich war bereits um 11.10 Uhr durch.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC05201.jpg\" rel=\"prettyPhoto[1]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-2351\" alt=\"Kanalstimmung\" src=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC05201-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Nun hatte ich auch die Scheitelhaltung passiert und ab da ging es wieder runter. Ich durchfuhr den Wald entlang dem Canal des Vosges. Dieser w\u00fcrde eine Durchforstung vertragen. Stehen doch die B\u00e4ume, dass man kaum ein paar Meter in den Wald hinein sieht. Sogar Hasen kamen um zu schauen, was denn da los sei. An einer Stelle waren links und rechts Mauern, welche sicherlich als Filmkulisse einen guten Dienst leisten k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Den eigentlich geplanten Hafen (Void de Girancourt &#8211; es war nicht einmal ein Steg) liess ich auf Grund der Zeit und der vorgefundenen Tatsachen links liegen und schipperte weiter bis gem\u00e4ss Buch eine n\u00e4chste Anlegestelle mit Wasser und Abfalleimern kommen sollte. Den Steg in Uzemain habe ich gefunden und war alleine mit drei Pollern im Boden um das Schiff festzumachen und sonst gar nichts. Denke, das Buch ist wohl etwas in die Jahre gekommen.<\/p>\n<p>Am Donnerstag bin ich fr\u00fch aufgewacht, weil es doch eher f\u00fcr die Jahreszeit sehr k\u00fchl war. Das Aussenthermometer zeigte gerade mal 9,8 Grad an. Aber mit dem Einsatz der Heizung und einem warmem Kaffee konnte mir auch das nichts anhaben. Kurz vor 9.00 Uhr schipperte ich los und ausser dass ich bei jeder Schleuse rund 10 Minuten warten musste, weil die Kammer zuerst mit Wasser gef\u00fcllt sein musste, lief es bis nach Fontenoy-le-Ch\u00e2teau nach Plan. Auch das Wetter spielte mehr oder weniger mit: W\u00e4hrend der Schleusenphasen meistens trocken und teilweise sonnig und w\u00e4hrend der Fahrabschnitte immer wieder Regen. So geht&#8217;s aber doch gut..<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC05250.jpg\" rel=\"prettyPhoto[1]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-2354\" alt=\"Wohnschiff\" src=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC05250-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>In Fontenoy-le-Ch\u00e2teau stand ein Wohnschiff vor der gr\u00fcnen Schleuse. Sein Z\u00f6gern einzufahren liess mich kurz hoffen, dass er mich vorbei l\u00e4sst. Das hat er auch, aber erst nach 4 Schleusen mit je \u00fcber einer halben Stunde Wartezeit. Dann ist er an einen gem\u00fctlichen Steg gefahren und hat wohl f\u00fcr heute Feierabend gemacht. (Weil ich ja auch von einem solchen Wohnschiff tr\u00e4ume, er\u00fcbrigt sich jegliche Stellungnahme meinerseits.) Genau diese 2 Stunden Wartezeit haben mir abends gefehlt, um mein Tagesziel Corre zu erreichen. So musste oder durfte ich schon wieder im Wald \u00fcbernachten. Auch hier bei Bois Barbey gibt es einen Steg, wo die Boote perfekt festgemacht werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC05299.jpg\" rel=\"prettyPhoto[1]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-2353\" alt=\"Corre\" src=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC05299-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Nach einer ruhigen Nacht machte ich mich bei tollem Wetter auf den Weg nach Corre. Die gestern nicht mehr geschafften 4 Schleusen hatte ich einer Fahrzeit von rund 1 \u00bc Stunden hinter mich gebracht und wurde hier im Hafen Corre begr\u00fcsst, wie wenn ich hier zu Hause w\u00e4re. Doris und Silvia von der Capitainerie wiesen mir sofort einen tollen Platz zu und hiessen mich herzlich willkommen. Hier werde ich die Sydney f\u00fcr einen Abstecher nach Hause stehen lassen und freue mich bereits heute, wenn ich, zusammen mit Astrid, wieder zur\u00fcck komme und die Weiterreise in Angriff nehmen werde.<\/p>\n<p>Das feine Mittagessen genoss ich im Hafenrestaurant, welches ich auch bestens empfehlen kann. Da die \u00f6ffentlichen Verkehrsmittel in Corre eher beschr\u00e4nkt sind, hat mich Doris mit dem Auto rund 40 km nach Vesoul chauffiert, von wo aus ich mit dem Zug nach Hause gefahren bin. Danke Doris.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Nacht auf Montag hat es etwas geregnet. Auch bei meiner Abfahrt um 8.45 Uhr begleitete mich leichter Nieselregen. Die Fahrt konnte ich jedoch ohne jegliche Wartezeit durch das herrliche Waldgebiet am Canal des Vosges geniessen. Bei einer Schleuse war gerade ein Mechaniker mit Unterhaltsarbeiten besch\u00e4ftigt. Scheinbar laufen die Blinklichter nicht, jedoch die dazugeh\u00f6renden<\/p>\n<div class=\"more-link\">\n\t\t\t\t <a href=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/?p=2318\" class=\"link-btn theme-btn\"><span>Weiterlesen <\/span> <i class=\"fa fa-caret-right\"><\/i><\/a>\n\t\t\t<\/div>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":2319,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[49,50],"tags":[],"class_list":["post-2318","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-49","category-sommerferien_2013"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2318","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2318"}],"version-history":[{"count":20,"href":"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2318\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2380,"href":"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2318\/revisions\/2380"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/2319"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2318"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2318"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2318"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}