{"id":2733,"date":"2014-06-23T17:57:23","date_gmt":"2014-06-23T15:57:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ms-sydney.ch\/?p=2733"},"modified":"2014-08-05T16:25:54","modified_gmt":"2014-08-05T14:25:54","slug":"ferien-2014-woche-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/?p=2733","title":{"rendered":"Ferien 2014 &#8211; Woche 2"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/DSC07194.jpg\" rel=\"prettyPhoto[1]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-2734\" src=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/DSC07194-150x150.jpg\" alt=\"Stimmungsbild Mosel\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Heute Montag bin ich kurz nach 08.00 Uhr\u00a0 zum kleinen Laden des Hafens\/Campingplatzes gelaufen um das bestellte Brot abzuholen. Da ging&#8217;s zu wie im Bienenhaus. Vor allem die Camper (meist Holl\u00e4nder) kamen um eine Kleinigkeit zu kaufen und sich vom Hafenmeister zu verabschieden. Die gesamte Anlage ist so gross, dass mit elektrischen Golfwagen herumgefahren wird. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck bin ich gem\u00fctlich in Richtung Traben-Trarbach losgefahren. Die gestrigen Wartezeiten konnten heute wieder kompensiert werden. Bei beiden Schleusen konnte ich ohne jegliche Wartezeit einfahren und wurde jeweils alleine geschleust. Na also &#8211; geht doch.<\/p>\n<p>Unmittelbar nach der zweiten Schleuse bin ich gegen 14.00 Uhr in den Yachthafen Traben -Trarbach eingelaufen und bin von der Hafenmeisterin, Hanne Polch, namentlich begr\u00fcsst worden. Wir waren im Jahre 2008 schon mal hier und ich hatte zwischenzeitlich immer wieder mal mit Hanne Polch per Mail Kontakt. Dazu kommt noch, dass einer ihrer Mitarbeiter ein Foto dieser Homepage in einem Firmenflyer publiziert hat. Dies kann nat\u00fcrlich nicht ungestraft bleiben und so bin doch als Gratis-Gastlieger willkommen geheissen worden. Vielen Dank\u2026..<\/p>\n<p>Am Nachmittag radelte ich mit dem Fahrrad in die St\u00e4dtchen Traben und Trarbach, genoss einen feinen Erdbeerbecher, kaufte das N\u00f6tigste ein und besch\u00e4ftigte mich (ein wenig) mit der Reinigung und Pflege des Schiffes.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/DSC07250.jpg\" rel=\"prettyPhoto[1]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-2749\" src=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/DSC07250-150x150.jpg\" alt=\"Br\u00fcckenpfeiler an der Mosel\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/DSC07257.jpg\" rel=\"prettyPhoto[1]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-2750\" src=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/DSC07257-150x150.jpg\" alt=\"Bernkastel\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Am Dienstag bin ich etwas fr\u00fcher losgefahren. Einerseits wollte ich auf Grund der Wetterprognosen den tollen Tag noch geniessen. Ab Morgen soll es scheinbar regnen. Bei herrlichem Wetter schipperte ich fast ohne Verkehr die Mosel hoch. Nur einzelne Frachter kreuzten meine Fahrt. Kurz nach Bernkastel passierte ich eine Baustelle f\u00fcr eine neue Br\u00fccke \u00fcber die Mosel. Nicht schlecht gestaunt habe ich jedoch, als ich etwas sp\u00e4ter einzelne Br\u00fcckenpfeiler in den Himmel ragen sah. Auch hier wird eine Br\u00fccke gebaut. Diesmal aber nicht \u00fcber die Mosel, sondern \u00fcber das ganze Tal. Ob dies wirklich n\u00f6tig ist? Wirft ja nur Schatten auf die B\u00f6\u00f6tler ;-).<\/p>\n<p>Nach 2 Schleusen, welche wieder ohne Wartezeiten durchfahren werden konnten, habe ich in Neumagen-Dhron einen Hafenplatz belegt und bin anschliessend durch das \u00e4lteste Weindorf Deutschlands geschlendert. Auf der Terrasse der Brasserie &#8222;K\u00e4pt&#8217;n Cook&#8220; habe ich fein gegessen und die Aussicht auf den Hafen und die vorbeifahrenden Frachter genossen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/DSC07301.jpg\" rel=\"prettyPhoto[1]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-2751\" src=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/DSC07301-150x150.jpg\" alt=\"Stimmungsbild Mosel\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Da heute Mittwoch eine lange Tour auf dem Programm stand, bin ich bereits um 08.00 Uhr losgefahren. Obwohl der Wetterbericht Regen angek\u00fcndigt hat, ist es den ganzen Tag trocken geblieben. Der kalte Wind hat mich jedoch veranlasst, wieder einmal lange Hosen und einen Pullover anzuziehen. Nach der ersten Schleuse konnte ich fast 30 Kilometer ohne Schleusen schippern. Manchmal war die Mosel so breit, dass es mir vorkam, als w\u00e4re ich auf einem See und der Wind baute tolle, sch\u00e4umende Wellen auf. Bei Moselkilometer 200 hiess es bereits Abschied nehmen. Ich verliess die Mosel und bog in die Saar ein.<\/p>\n<p>Nach gerade mal 5 Kilometern die erste Schleuse und bei Saarkilometer 10,5 lag der Sportboothafen Saarburg. Auf dem Achterdeck konnte ich noch lange die Sonne und die vorbeifahrenden Frachter geniessen. Das Abendessen im Hafenlokal (hausgemachter Hackbraten) hat ausgezeichnet geschmeckt und kann wirklich empfohlen werden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/DSC07316.jpg\" rel=\"prettyPhoto[1]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-2760\" src=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/DSC07316-150x150.jpg\" alt=\"Steinbruch &quot;D\u00fcro&quot; \" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Heute Donnerstag bin ich fr\u00fch aufgewacht und habe festgestellt, dass es im Schiff gerade mal 8 Grad kalt war. Also &#8211; Heizung ausgraben, anschliessen und schon wurde es gem\u00fctlich warm. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck mit den frischen Br\u00f6tchen, welche der Hafenmeister organisiert hatte, konnte ich bereits 2 Schiffe beobachten, welche sich in &#8222;meine&#8220; Richtung auf den Weg machten. Nachdem ich auch meine &#8222;Sieben Sachen&#8220; bereit gelegt hatte, schipperte ich um 09.30 Uhr los. An einem wilden Steg (kostenfrei) liegt eine riesige Superyacht eines Holl\u00e4nders, der ebenfalls am Ablegen ist.<\/p>\n<p>Kurz vor der Schleuse sehe ich hinter mir eine kleine Motoryacht, welche mit grossen Wellen versucht mich einzuholen. Er will wohl mit mir, respektive uns allen schleusen. Denn vor der Schleuse stehen die zwei &#8222;Fr\u00fchfahrer&#8220; und warten auf Einlass. Da wir bereits vier Boote sind, wird die grosse Schleuse f\u00fcr uns freigegeben. Beim Einfahren h\u00f6re ich, wie der Holl\u00e4nder aufgefordert wird, etwas langsamer zu fahren und in der Schleuse ganz nach vorne zu fahren. So sind wir nun f\u00fcnf Boote, welche die ersten zwei Schleusen zusammen passieren. Der Holl\u00e4nder bolzt jedes Mal mit riesen Wellen davon und muss dann wieder auf uns warten. Egal, haupts\u00e4chlich der Diesel ist weg\u2026\u2026<\/p>\n<p>Wir schipperten vorbei am Steinbruch &#8222;D\u00fcro&#8220; (rotes Gestein) und fuhren gemeinsam die Saarschlaufe. Ein tolles Erlebnis, auch wenn es von oben (Aussichtspunkt &#8222;Cloef&#8220;) einiges spektakul\u00e4rer ist. Astrid und ich sind ja bei unserm letzten Besuch der Saar vor Jahren mal da rauf marschiert. Mein Tagesziel &#8222;Dillingen&#8220; erreichte ich gegen 15.00 Uhr und siehe da, der Holl\u00e4nder liegt bereits am G\u00e4stesteg.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/DSC07350.jpg\" rel=\"prettyPhoto[1]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-2765\" src=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/DSC07350-150x150.jpg\" alt=\"Schleuse Saarbr\u00fccken\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Heute Freitag war der letzte Fahrtag meiner ersten Ferientranche. Bereits um 07.45 Uhr bin ich in Dillingen losgefahren und in Richtung Saarbr\u00fccken navigiert. Bei angenehmen Temperaturen und Sonnenschein war es wieder eine traumhafte Tour. Auch die Schleuserei ging wie geschmiert. Die erste Schleuse war schnell bereit und die zweite Schleuse, eine teilbare Schleuse, wartete regelrecht auf Kundschaft. Diese Schleuse ist total 190 Meter lang, kann aber mit einem Zwischentor bereits auf 40 Meter gek\u00fcrzt werden. So kann sicherlich die Schleusenzeit, aber auch der Wasserverbrauch reduziert werden.<\/p>\n<p>Da ich ja meine verl\u00e4ngerte Liegezeit im Hafen Saarbr\u00fccken angemeldet habe, ging auch der B\u00fcrokram relativ schnell vor\u00fcber. Dachte ich jedenfalls. Kaum war die Kohle einkassiert, meinte der Hafenmeister, dass der Platz am G\u00e4stesteg bei Massenandrang eventuell gebraucht w\u00fcrde. (Total 20 Boote &#8211; heute alle frei). Also verholte ich die Sydney an den &#8222;Langliegersteg&#8220;. Dieser ist im abgeschlossenen Teil, des eh schon gut gesicherten Areals. Kaum war die Sydney wieder festgemacht, war noch eine Umstellung des Stromanschlusses notwendig. Der M\u00fcnzautomat beim Schiff geht, geht mal nicht, geht\u2026\u2026 Also bekomme ich einen Direktanschluss vom Hafenmeisterb\u00fcro.<\/p>\n<p>Den Nachmittag verbrachte ich mit einem Besuch der Altstadt, kaufen des Zugtickets, aufr\u00e4umen des Schiffes und einfach noch etwas geniessen.<\/p>\n<p>Mit dem Zug gings dann am Samstag \u00fcber Strasbourg, Mulhouse, Basel nach Laufenburg, von wo ich von Astrid abgeholt worden bin. R\u00fcckwirkend muss ich sagen, dass ich mit nur einer Stunde Regen, bis anhin eine tolle Reise mit sicherlich grossem Wettergl\u00fcck gehabt habe.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute Montag bin ich kurz nach 08.00 Uhr\u00a0 zum kleinen Laden des Hafens\/Campingplatzes gelaufen um das bestellte Brot abzuholen. Da ging&#8217;s zu wie im Bienenhaus. Vor allem die Camper (meist Holl\u00e4nder) kamen um eine Kleinigkeit zu kaufen und sich vom Hafenmeister zu verabschieden. Die gesamte Anlage ist so gross, dass mit elektrischen Golfwagen herumgefahren wird.<\/p>\n<div class=\"more-link\">\n\t\t\t\t <a href=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/?p=2733\" class=\"link-btn theme-btn\"><span>Weiterlesen <\/span> <i class=\"fa fa-caret-right\"><\/i><\/a>\n\t\t\t<\/div>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":2735,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[52,53],"tags":[],"class_list":["post-2733","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-52","category-sommerferien-14"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2733","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2733"}],"version-history":[{"count":23,"href":"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2733\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2855,"href":"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2733\/revisions\/2855"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/2735"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2733"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2733"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2733"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}