{"id":630,"date":"2012-05-23T17:10:15","date_gmt":"2012-05-23T15:10:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ms-sydney.ch\/?p=630"},"modified":"2015-11-20T21:59:26","modified_gmt":"2015-11-20T19:59:26","slug":"juni-2007","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/?p=630","title":{"rendered":"Juni 2007"},"content":{"rendered":"<p><strong>Woche 1<\/strong><br \/>\nBereits um 8.30 Uhr bin ich am Montag, 4. Juni mit einem halb leeren, die einen w\u00fcrden sagen, mit einem halb vollen, Flieger in Richtung Hamburg gestartet. Anschliessend fuhr ich mit dem Zug nach Gl\u00fcckstadt, wo ich die &#8222;Neue Sydney&#8220; das erste mal gesehen habe. Ich war \u00fcberrascht, was ich doch f\u00fcr ein sch\u00f6nes Schiffli habe :-).<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/DSC01031.jpg\" rel=\"prettyPhoto[1]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1215\" title=\"MS Sydney in der Schleuse Brunsb\u00fcttel\" src=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/DSC01031-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/DSC01031-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/DSC01031-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/DSC01031.jpg 1632w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Kurz nach 16.00 Uhr wurde, nachdem ich einen kurzen Einkaufsbummel gemacht habe, das Sperrwerk Gl\u00fcckstadt ge\u00f6ffnet und ich bin sofort ausgelaufen. Die ersten 2 Stunden schipperte ich gegen die auflaufende Flut mit ca. 8 Km\/h und anschliessend wieder mit ablaufendem Wasser mit \u00fcber 18 Km\/h. Nachdem ich die Schleuse des Nord-Ostsee-Kanals (NOK) passiert hatte, suchte ich einen Hafenplatz im Yachthafen Brunsb\u00fcttel. Da scheinbar die M\u00e4nner wirklich nicht wissen, wie viel 20 cm sind, hat mich nicht gewundert, dass kein freier Platz mehr vorhanden war. Die gesamte Kaimauer war mit ein paar wenigen Booten belegt. Leider liessen die Sportsfreunde zwischen jedem Boot einen Freiraum von rund 5 Metern. Egal, bin ich halt noch ein kurzes St\u00fcck weitergefahren und habe die Sydney an der Ausweichstelle festgemacht.<\/p>\n<p>Um 7.00 Uhr bin ich am Dienstag losgefahren. Wollte ich doch endlich wieder Strom f\u00fcr mein Schiff und der Wasser- und Dieselvorrat mussten auch aufgef\u00fcllt werden. Ich bin durch nebeliges Wetter, am Schluss sogar Regen durch den NOK, teilweise mit doch regem Schiffsverkehr, bis nach Rendsburg gefahren. Ein wunderbares St\u00e4dtchen mit traumhaftem Hafen und sehr sauberen sanit\u00e4ren Anlagen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/DSC01076.jpg\" rel=\"prettyPhoto[1]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1216\" title=\"Evi und Paul zu Besuch auf der MS Sydney\" src=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/DSC01076-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/DSC01076-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/DSC01076-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/DSC01076.jpg 1632w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Obwohl ich gewusst habe, dass mein ehemaliger Arbeitskollege Paul mit Evi in der Gegend Ferien macht, hat mich sein spontaner Telefonanruf sehr gefreut. Wir haben sofort auf den n\u00e4chsten Tag in Rendsburg abgemacht. Einerseits ist diese Stadt sicherlich ein Besuch wert, andererseits sind es bis zu seinem Ferienort nur 45 Kilometer. Nach einem feinen Mittagessen sind wir noch durch die Gassen geschlendert bis wir auf dem Schiff noch einen kurzen Abschiedstrunk genossen haben. Es war eine wirklich tolle Abwechslung. Danke f\u00fcr den Besuch.<\/p>\n<p>Am Donnerstag bin ich die letzen Kanalkilometer durch den NOK nach Kiel gefahren. Bereits bei der Schleuse Kiel herrschte emsiger Schiffsverkehr. Zusammen mit einem Frachter schleuste ich in die Ostsee und fuhr anschliessend in die City der Stadt Kiel. Leider waren alle der Sydney entsprechenden Bootspl\u00e4tze besetzt. Also wieder raus aus der Stadt in Richtung NOK. Im Sporthafen WIK konnte ich noch einen freien Platz ergattern.<\/p>\n<p>Am Freitag hiess es das Schiff aufr\u00e4umen und die Stadt erkunden. Habe ich doch auf den Abend Astrid erwartet. Mit dem Schlauchboot bin ich nach Stickenh\u00f6rn gefahren, um das CCS Schiff &#8222;Rolling Swiss&#8220; (ex Clarita) zu besuchen. Mit ihr habe ich meine ersten Seemeilen in der Ostsee im Jahre 2005 gemacht.<\/p>\n<p>Obwohl Astrid nach der langen Reise ausschlafen wollte, sind wir bereits um 8.30 Uhr am Samstag weggefahren. Unsere ersten Ostseekilometer standen auf dem Programm. Notebook einschalten &#8211; &#8222;No System found&#8230;.&#8220; Eigentlich wollten wir ja das Notebook als Kartenplotter einsetzen. SUPER &#8211; Also wie gelernt: Mit Papierkarten und Navigationsbesteck sind wir losgefahrten. Je weiter wir aus der Kielerbucht ausgefahren sind, desto gr\u00f6sser wurden die durch den Schiffsverkehr verursachten Wellen.<\/p>\n<p>Gegen 15.00 Uhr haben wir bei &#8222;a&#8230;glatter&#8220; See in D\u00e4nemark die Leinen festgemacht. Wir waren uns einig: Bei solchen Bedingungen l\u00e4sst sichs doch so richtig geniessen.<br \/>\nAuch den Sonntag genossen wir bei sehr ruhiger See und fuhren in einen kleinen, daf\u00fcr um so romantischeren Fischerhafen. Nach unseren ersten Schwimmversuchen in der Ostsee liessen wir den Abend bei Seemannsliedern live von der Handorgel eines Bootsmanns ausklingen. &#8211; Einfach eine Superstimmung &#8211;<\/p>\n<p><strong>Woche 2<\/strong><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/DSC01273.jpg\" rel=\"prettyPhoto[1]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1218\" title=\"Fahrradmechaniker auf MS Sydney\" src=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/DSC01273-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/DSC01273-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/DSC01273-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/DSC01273.jpg 1632w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Nach gem\u00fctlichem Fr\u00fchst\u00fcck sind wir am Montag bei ruhigem Wetter losgefahren. Bis an unser Ziel in Masned\u00f8 hatten wir weder Wellen noch Wind. Daf\u00fcr war es nicht mehr so warm wie gestern, sondern sommerlich heiss :-). Per Zufall haben wir heute unsere ersten Delphine gesehen. Ein wunderbares Erlebnis. Anschliessend wollten wir noch mit dem Fahrrad einkaufen gehen. Nach nur wenigen Kilometern war der Pneu bei Astrids Fahrrad platt. Reparatur war angesagt und anschliessend Grilladen ab dem l\u00e4ngst mitgef\u00fchrten Grill. Wieder ein wunderbarer Tag liegt hinter uns.<\/p>\n<p>Die \u00dcberfahrt bis nach R\u00f8dvig haben wir bei sonnigem, aber sehr windigem Wetter und entsprechendem Wellengang sehr genossen. Im Hafen angekommen, hat uns ein Segler ein Foto von der Sydney gebracht, welches er bei unserem \u00dcberholman\u00f6ver von uns geschossen hat. Auch hat er uns empfohlen, eine abgerutschte Kirche in der N\u00e4he zu besichtigen. Unsere Fahrradtour hat sich gelohnt. Wir genossen eine wunderbare Gegend der K\u00fcste entlang.<\/p>\n<p>Anschliessend hat leider das Wetter etwas umgeschlagen. Die Sonne zeigte sich nur noch sporadisch und die Temperaturen zwangen uns wieder, die warmen Kleider anzuziehen, ja sogar am Morgen zu heizen. Auch der Wellengang, welcher dummerweise immer von der Seite auf uns prallte, lud nicht wirklich zum Schifffahren ein. Wir haben \u00fcber Drag\u00f8r unser Wochenziel Kopenhagen erreicht und bleiben hier 3 Tage. Hier ist die Sydney das erste mal wieder vom Salzwasser befreit worden. Es hat aufgeh\u00f6rt zu Regnen, daf\u00fcr angefangen zu sch&#8230;&#8230; :-(.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/DSC01381.jpg\" rel=\"prettyPhoto[1]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1219\" title=\"Lillie Havfrue in Kopenhagen\" src=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/DSC01381-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/DSC01381-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/DSC01381-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/DSC01381.jpg 1632w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Den Sonntag wollten wir mit Besichtigung der Stadt Kopenhagen verbringen. Mit dem Fahrrad sind wir, obwohl es geregnet hat, von unserem Hafen in Richtung Innenstadt losgefahren. Zum Gl\u00fcck hat der Regen bald aufgeh\u00f6rt und wir konnten sogar die bekannte Wachabl\u00f6sung beim Schloss im Trockenen begutachten. Mit dem Reisef\u00fchrer in der Hand haben wir die meisten Sehensw\u00fcrdigkeiten gefunden. Wir k\u00f6nnen die Stadt jederzeit f\u00fcr einen Besuch empfehlen.<\/p>\n<p>Um die kleine Meerjungfrau (Lillie Havfrue) sehen zu k\u00f6nnen, mussten wir uns zuerst durch einen Parkplatz voller Reisecars und anschliessend durch hunderte von Touristen k\u00e4mpfen. Die stehen doch tats\u00e4chlich an, um das nette Fr\u00e4ulein, zusammen mit ihren Angeh\u00f6rigen, fotografieren zu k\u00f6nnen. Auch haben wir in einem tollen Strassencaf\u00e9 das obligate &#8222;Sm\u00f8rebr\u00f8t&#8220; genossen und uns ab diversen Strassengauklern am\u00fcsiert. Wir waren so besch\u00e4ftigt, dass wir keinen zweiten Halt in einem gem\u00fctlichen Restaurant einlegen konnten, sondern uns auf die Schnelle etwas zu trinken besorgen mussten.<\/p>\n<p><strong>Woche 3<\/strong><br \/>\nDen letzen Tag in Kopenhagen haben wir nochmals sehr genossen. Am Vormittag haben wir uns dem Haushalt gewidmet. Schmieren und allgemeine Kontrollen am Schiff sowie W\u00e4sche waschen. Muss ja auch mal sein. Anschliessend sind wir nochmals mit den Fahrr\u00e4dern in die Stadt gefahren. Auch hat mich Astrid \u00fcberredet, mit ihr die 400 Stufen auf den Turm der Erl\u00f6serkirche (Vor Frelsers Kirke) zu steigen. Die wunderbare Aussicht hat mich aber f\u00fcr die Strapazen gut entl\u00f6hnt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/DSC01535.jpg\" rel=\"prettyPhoto[1]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1220\" title=\"Turning Torso in Malm\u00f6\" src=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/DSC01535-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/DSC01535-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/DSC01535-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/DSC01535.jpg 1632w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Am Dienstag sind wir vor 9.00 Uhr in Kopenhagen weggefahren. Wir sind bei nebligem, ja fast regnerischem Wetter auf die ruhige See hinausgefahren, haben D\u00e4nemark hinter uns gelassen und sind im Hochsommer in Schweden angekommen. Was sollen wir da noch viel erz\u00e4hlen. Wir geniessen den Sommer und werden Malm\u00f6 und die Umgebung in den n\u00e4chsten Tagen erkunden.<\/p>\n<p>Am Donnerstag haben wir bei wechselhaftem und k\u00fchlen Wetter meinen Sohn Stefan am Bahnhof Malm\u00f6 abgeholt. Gleich anschliessend sind wir zusammen durch die Einkaufsstrassen geschlendert und haben uns auf den Weg zum Hafen gemacht. Schon bei der Einfahrt ist uns aufgefallen, dass der Wellengang und der Wind enorm zugenommen hat.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/DSC01597.jpg\" rel=\"prettyPhoto[1]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1221\" title=\"Unwetter in Malm\u00f6\" src=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/DSC01597-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/DSC01597-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/DSC01597-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/DSC01597.jpg 1632w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Am Freitag haben wir uns auf Grund der akuten Wetterverh\u00e4ltnisse entschieden, einen Ruhetag einzulegen. Hat der Wind doch mit \u00fcber 60 Km\/h geblasen und die Wellen haben ihre Gischt weit \u00fcber die Hafenmauer spritzen lassen. Bereits am Abend konnten wir uns \u00fcber den Anblick der Sonne und der glatten See erfreuen. Wie schnell doch das Wetter und die Laune umschlagen kann \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Heute Samstag musste ich leider am Morgen Astrid zur Busstation bringen. Ihre 2 Wochen Ferien sind leider schon wieder vorbei :-(. (Astrid, danke &#8211; war echt toll). Danach sind wir nach dem wetterbedingten Ruhetag endlich wieder losgefahren. Wir haben neben sich \u00fcberschlagenden Wellen, starken Winden, heftigem Platzregen auch den Hochsommer erlebt. Durch die versp\u00e4tete Abfahrt war der Hafen Helsing\u00f8r (wieder D\u00e4nemark) leider \u00fcberf\u00fcllt und wir mussten im P\u00e4ckchen liegen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/DSC01660.jpg\" rel=\"prettyPhoto[1]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1222\" title=\"MS Sydney f\u00e4hrt auf's offene Meer\" src=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/DSC01660-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/DSC01660-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/DSC01660-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/DSC01660.jpg 1632w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Am Sonntag sind wir um 7.30 Uhr bereits losgefahren. Wollten wir doch gegen Mittag unser Ziel Torekov erreichen und den Nachmittag geniessen. Kaum sind wir bei ruhiger See losgefahren, hat es leicht angefangen zu winden. Am Schluss waren die Wellen derart stark, dass wir leider einen Teil unserer Trinkgl\u00e4ser, welche \u00fcbrigens ordentlich platziert waren, abschreiben mussten. Die Wellen haben uns nat\u00fcrlich wieder von der Seite erwischt. Aber &#8211; wir haben&#8217;s trotzdem genossen, obwohl wir froh waren, als nach rund 3 Stunden schaukeln, wieder eine ruhigere Phase eingetroffen ist.<\/p>\n<p><strong>Woche 4<\/strong><br \/>\nAnschliessend sind wir mit ausnahmsweise normaler See \u00fcber Falkenberg, in welchem wir noch unsere Vorr\u00e4te erg\u00e4nzt haben, nach Lerkil gefahren. Die Ueberfahrt von \u00fcber 80 Km bei wirklich ungem\u00fctlicher See hat uns gereicht. Regen, starker Wind und wirklich hohe Wellen haben uns den ganzen Tag begleitet. Wir waren froh, als wir endlich das Schiff belegt hatten und uns mit einem Kaffee aufw\u00e4rmen konnten. Highlight des Tages war aber ganz bestimmt die Robbe, welche sich bei diesen Wetterverh\u00e4ltnissen auf einem Felsen in der Brandung &#8222;sonnte&#8220;.<\/p>\n<p>Den Mittwoch wollten wir nutzen, um unser n\u00e4chstes Etappenziel und gleichzeitig Stefan&#8217;s Heimreiseort zu erreichen. Fr\u00fch aufgewacht merkten wir, dass sich das Wetter alles andere als einladend pr\u00e4sentierte. Starker Regen und heftige Windb\u00f6en &#8211; kein Wetter f\u00fcr die Weiterfahrt. Wir beschlossen, uns nochmals aufs Ohr zu legen und abzuwarten. Gegen 10.00 Uhr nahmen wir Poseidons Herausforderung an. Unsere Route f\u00fchrte uns durch die Westsch\u00e4ren und dadurch waren die Wellen eigentlich kaum zu merken. Wir legten kurz nach 13.00 Uhr im Zentrum von G\u00f6teborg an. Es war eine wirklich interessante Route die uns beiden sehr gefallen hat.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/DSC018731.jpg\" rel=\"prettyPhoto[1]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1223\" title=\"Stefan vor Leuchtschiff in Malm\u00f6\" src=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/DSC018731-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/DSC018731-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/DSC018731-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.ms-sydney.ch\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/DSC018731.jpg 1632w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Leider hat sich das Wetter auch in G\u00f6teborg nicht gebessert. Sehr starker, k\u00fchler Wind blies den ganzen Tag. Auch im Hafen sind wir unruhig gelegen, so dass auch die Nacht meist ohne den wohlverdienten Schlaf geblieben ist. Am Freitag Morgen habe ich Stefan auf dem Busbahnhof verabschiedet, nachdem wir zwei Tage lang die Gassen G\u00f6teborgs durchst\u00f6bert hatten. Eine wirklich lohnenswerte Stadt mit vielen jungen und h\u00fcbschen Studentinnen.<\/p>\n<p>Bereits am Freitag Nachmittag ist die n\u00e4chste Crew eingetroffen. Mein Schifferfreund Erich mit Frau Christine sind gekommen. Sie sind seit Jahren Segler auf dem Bodensee und haben noch nie Kanalfahrten gemacht. So traf es sich nat\u00fcrlich ideal, dass wir uns bereits am Samstag Morgen, nach einem Einkauf im nahe gelegenen Supermarkt und einer wirklich kurzen G\u00f6teborgumschau, auf den Weg machten. Vorbei an modernen Stadtgeb\u00e4uden, aber auch an wirklich traurig endenden Schiffen sind wir in Richtung Trollh\u00e4tte Kanal losgefahren. Auch haben wir am Abend bereits die erste Schleuse passiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Woche 1 Bereits um 8.30 Uhr bin ich am Montag, 4. Juni mit einem halb leeren, die einen w\u00fcrden sagen, mit einem halb vollen, Flieger in Richtung Hamburg gestartet. Anschliessend fuhr ich mit dem Zug nach Gl\u00fcckstadt, wo ich die &#8222;Neue Sydney&#8220; das erste mal gesehen habe. Ich war \u00fcberrascht, was ich doch f\u00fcr ein<\/p>\n<div class=\"more-link\">\n\t\t\t\t <a href=\"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/?p=630\" class=\"link-btn theme-btn\"><span>Weiterlesen <\/span> <i class=\"fa fa-caret-right\"><\/i><\/a>\n\t\t\t<\/div>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1214,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[37],"tags":[],"class_list":["post-630","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-schwedentoern-2007"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/630","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=630"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/630\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3032,"href":"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/630\/revisions\/3032"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/1214"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=630"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=630"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ms-sydney.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=630"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}